Sich der Gewalt nicht beugen –
Frieden ist der Weg
Zum 25. Jahrestag des 11. September
von Bernhard Nolz
Widerstand gegen US-Kriege und
Staatsterrorismus
Die offiziellen
Erklärungen zur Täterschaft von Islamisten, von denen die
Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in
New York verübt worden sein sollen, halten heute nur noch wenige
Menschen für glaubwürdig.
Gestärkt durch
den aktuellen Widerstand des Iran, sind viele Länder der südlichen
Hemisphäre nicht mehr bereit, den US-amerikanischen „War on
Terror“ hinzunehmen. Sie fordern von den USA die Beachtung des
Friedensgebots der Vereinten Nationen (UN).
Denken und Fühlen nicht verwirren
lassen
Die eigentliche
Bedeutung der Lügenpropaganda, mit der die USA ihre Kriege beginnen
und begleiten, liegt darin, dass sie solange von Politik und Medien
wiederholt wird, bis die US-Politiker:innen selber daran glauben.
Wenn die
Beweismittel tatkräftig gefälscht oder beseitigt sind, machen sich
Erzählungen über eine neue Realität breit, durch die eine
schillernde Scheinwelt aufgebaut wird.
Den
Propagandakrieg nennt die Wissenschaft kognitive Kriegsführung, die
das Ziel hat, Verstand und Gefühle zu verwirren, bis die Menschen
sich der Gewalt beugen.
Illegale Kriege und Kriegsverbrechen
US-Präsident
George W. Bush startete unmittelbar nach den Anschlägen die
illegalen Kriege „gegen den Terror“ und verwüstete – z.T. mit
Unterstützung anderer NATO-Staaten - Afghanistan, Somalia, Irak,
Libyen, Jemen, Syrien, Iran u.a.
Die Zahlen der
menschlichen Todesopfer durch die US-Militärschläge in diesen
Ländern gehen in die Millionen.
Den grausamen
Gipfel dieser Kriegsverbrechen bildet der israelische Völkermord an
den Palästinensern, den die USA und Deutschland billigen und mit
Waffenlieferungen unterstützen. Amerikanische und deutsche
Politiker:innen kennen nur noch Gewalt und Lügen zur Durchsetzung
von Interessen.
Die Kriege der Reichen und der
deutsche Wahnsinn
Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge lässt sich festhalten, dass
sich die USA mit ihrer weltweiten Militärpräsenz und den
menschenverachtenden Kriegseinsätzen überdehnt haben. Kriege und
Kriegswirtschaft haben die USA in die Pleite geritten und das
US-amerikanische Volk der Armut ausgeliefert.
Gleichzeitig erreicht der Reichtum der Wenigen schier unbeschreibbare
Höhen.
Dass die Regierung Merz (CDU/CSU/SPD) den Weg der USA nachahmen will,
grenzt an Wahnsinn und trifft auf den Widerstand der Deutschen, die
ein friedliebendes Volk bleiben wollen.
Erinnerung an
eine Schüler-Demo gegen Krieg, Terror und Gewalt (2001)
In Siegen haben schon eine Woche nach den New Yorker Anschlägen 3000
Schülerinnen und Schüler auf dem Schlossplatz gegen „Krieg,
Terror und Gewalt“ demonstriert.
Als Redner hatten sie den Friedenspädagogen Bernhard Nolz, Lehrer an
der Siegener Bertha-von Suttner-Gesamtschule, eingeladen.
Seine Rede stießen bei den Zuhörer:innen auf große Zustimmung.
(Auszug:)
„Die
millionenfachen Opfer des Terrors in aller Welt mahnen uns zu
Toleranz und Nächstenliebe. Es darf kein Klima des Hasses und des
Misstrauens entstehen. Es sind Besonnenheit und Mäßigung gefragt,
um die Spirale der Gewalt zu stoppen!
Rachefeldzüge
und Vergeltungsschläge machen alles nur noch schlimmer und sie
treffen Unschuldige! Wir wollen keinen Krieg! Militärschläge nützen
weder den Opfern des Terrors noch sind sie ein geeignetes Mittel zur
Verhinderung des Terrorismus.
Wir
verweigern uns der Gewalt! Wir verweigern uns dem Krieg!“
Anerkennung von Friedensarbeit und
Zivilcourage
Die
Bezirksregierung Arnsberg (NRW) ergriff Disziplinarmaßnahmen gegen
Bernhard Nolz wegen der Redeinhalte. Er wurde an eine Gesamtschule im
Sauerland strafversetzt. Aber sein Einsatz für Frieden und
Gerechtigkeit wurde belohnt.
Im September 2002
wurde er mit dem Aachener Friedenspreis und mit einem Preis für
Zivilcourage ausgezeichnet.
Kontakt
Bernhard Nolz,
Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF), Zentrum für
Friedenskultur (ZFK), Kölner Str. 11, 57072 Siegen, 01718993637, nolzpopp@web.de
Veröffentlicht am 13. September 2026
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